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Therapiebereiche

Erkältung und Grippe

Die „Erkältung“ ist eine der häufigsten Infektionserkrankungen überhaupt. Ist man einmal mit den Erkältungserregern infiziert, können sowohl Nase, Nasennebenhöhlen, Mund als auch Rachen betroffen sein.

Hintergrund

Im Durchschnitt wird ein Erwachsener zwei bis viermal im Jahr von einer Erkältung heimgesucht. Kinder, mit ihrem noch nicht vollständig entwickelten Abwehrsystem, trifft es weit häufiger und sie plagen sich durchschnittlich sechs- bis zehnmal im Jahr mit den unangenehmen und teilweise schmerzhaften Beschwerden.

Angefangen bei einem Kratzen und Schmerzen im Hals über Schnupfen bis hin zu Husten - so kann uns die Erkältung manch einen Tag im Jahr vermiesen.
„Sie kommt drei Tage, bleibt drei Tage und geht drei Tage“. Diese Faustregel trifft meist zu und es vergehen circa sieben bis zehn Tage, ehe unser Immunsystem die Erkältungserreger im Griff hat. Entgegen einer häufigen Vermutung sind winterliche Kälte und Nässe nicht unmittelbar die Ursachen einer Erkältung. Stattdessen sind Viren dafür verantwortlich. Durch Tröpfcheninfektion oder direkten Kontakt können sie ihren Weg von einem Menschen zum anderen finden. Ein Händeschütteln hier, einen Begrüßungskuss dort - schon können die Erreger über die Nasen und Rachenschleimhäute in den Körper gelangen. Kälte und trockene Heizungsluft können die Schleimhäute austrocknen und stören somit die körpereigenen Reinigungsprozesse. Zudem ist das Abwehrsystem schon mit winterlicher Kälte und Nässe „beschäftigt“, so dass Erreger leichteres Spiel haben. Besonders an Orten wie öffentlichen Verkehrsmitteln, in Büros oder an Schulen tummeln sich die Viren und warten auf ihre Gelegenheit. Wenn Menschen von einer Grippe sprechen, dann meinen sie oft eine „Erkältung “. Die klassische Grippe (medizinisch: Influenza) unterscheidet sich vor allem im Schweregrad ihrer Beschwerden von einer in der Regel eher harmlosen Erkältung. Von aggressiveren Viren ausgelöst begleiten eine Grippe meist heftige Kopf- und Gliederschmerzen sowie hohes Fieber. Besonders bedrohlich kann eine Grippe für ältere Menschen oder Kinder sein, der Gang zum Arzt ist dann dringend erforderlich.

 

Behandlungsmöglichkeiten

Warum bei einer Erkältung die Nase verstopft, der Hals schmerzt oder uns der Husten plagt und was Sie zur Linderung der Beschwerden tun können, erfahren Sie unter den jeweiligen Therapiebereichen.

 

Was man beachten sollte

Im Winter lauern überall Erkältungsviren! Da empfiehlt es sich, die körpereigene Abwehr zu unterstützen: Ausgewogene Ernährung mit viel Vitamin C stärkt den Körper, viel Trinken (zwei bis drei Liter am Tag) fördert eine konstante Befeuchtung der Schleimhäute. Zusätzlich sollte in Räumen mit trockener Heizungsluft auch im Winter für ausreichend Luftfeuchtigkeit gesorgt werden, beispielsweise durch Raumbefeuchter. Genügend Schlaf, warme Kleidung, viel frische Luft und Bewegung leisten ebenfalls einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen die Erkältungsviren.

 

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