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Therapiebereiche

Raucherentwöhnung / Nicotinabhängigkeit

Die meisten Raucher wissen wahrscheinlich, dass ihr Laster ungesund ist. Das Rauchen endgültig aufzugeben, ist für viele dennoch nicht einfach. Wer den Glimmstengel ein für alle Mal ausdrücken will, braucht einen starken Willen und ein wenig Hilfe …

Hintergrund

Bei der Nicotin-Aufnahme sind sowohl körperliche als auch psychische Reaktionen zu beobachten, die sich schnell zu einer Nicotinabhängigkeit entwickeln können.

In verschiedenen Teilen des Gehirns bewirken die Nicotinmoleküle eine Ausschüttung von Botenstoffen, die dazu führen, dass sich der Körper stark anspannt: Das Herz schlägt schneller, der Blutdruck steigt, die Durchblutung der inneren Organe wird reduziert, die Körpertemperatur sinkt. Nach einer Weile nimmt die Zahl dieser Botenstoffe wieder ab und der Körper fordert mehr Nicotin.

Neben dieser körperlichen Abhängigkeit ist es vor allem die psychische Abhängigkeit, die es Rauchern schwer macht, der Zigarette Lebewohl zu sagen. Den Zug an einer Zigarette empfinden die meisten als sehr entspannend, da sich Nicotin besonders auf das Belohnungszentrum im Gehirn auswirkt. Gleichzeitig stellt jeder Zug an der Zigarette im Gehirn einen kleinen „Kick“ dar, was den Gehirnstoffwechsel fast explosionsartig in Gang bringt und zu einer kurzfristigen Steigerung der Leistungsfähigkeit führt. Das positive Gefühl geht schnell vorbei. Was bleibt, ist der Wunsch nach mehr. Kommt man der Forderung nach, hat sich der Suchtkreislauf geschlossen.

 

Behandlungsmöglichkeiten/ Raucherentwöhnung

Grundvoraussetzung für den Erfolg einer Raucherentwöhnung ist natürlich der feste Wille, sich das Rauchen dauerhaft abzugewöhnen. Da Nicotin körperlich und psychisch abhängig macht, reicht die reine Willenskraft manchmal nicht aus. Unterstützt durch ein Raucherentwöhnungsmittel aus der Apotheke, verdoppelt sich jedoch die Chance, im Vergleich zu festem Willen allein, Nichtraucher zu werden.

Eine Behandlungsmöglichkeit ist der Einsatz von Nicotin selbst. Dabei führt man dem Körper, z.B. durch Nicotinell® mit Pflastern, Kaugummis oder Lutschtabletten, Nicotin in einer bestimmten Menge kontrolliert und ohne die schädlichen und krebserregenden anderen Stoffe im Zigarettenrauch zu. Durch die geringe Nicotinkonzentration im Blut werden die körperlichen Entzugssymptome erheblich gemildert. Abhängig von den bisherigen Rauchgewohnheiten wird die Menge schrittweise reduziert. So wird dem Körper innerhalb von 9-12 Wochen immer weniger Nicotin mittels Pflaster zugeführt und dieser von den abhängig machenden Stoffen entwöhnt.

 

Was man beachten sollte

Rauchen ist sehr gesundheitsschädlich. Neben Nicotin befinden sich im Tabak über 4800 weitere Substanzen, die beim Verbrennen einer Zigarette giftige chemische Stoffe freisetzen. Obwohl Nicotin selbst keine krebserregende Wirkung hat, sind Raucher einem erheblich höherem Risiko ausgesetzt, an Blasen-, Nieren- oder Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkranken. Je länger man raucht um so höher.

 

Unsere Marken zur Unterstützung der Raucherentwöhnung bei Nicotinabhängigkeit

Zur individuellen Raucherentwöhnung bei Nicotinabhängigkeit: Pflaster, Kaugummi oder Lutschtabletten von Nicotinell®

 

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